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Rußpartikelförderrung ab 2015


5 wichtigsten Fragen zur Rußpartikelförderung


Für welche Fahrzeuge gibt es eine Diesel-Partikelfilter Förderung?

Pkw, Wohnmobile und Kleintransporter bis 3,5 Tonnen, die bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wurden, werden einmalig mit 330 € gefördert. Hinweis zur gesetzlichen Vorgabe: Bei Fahrzeugen, die älter als 5 Jahre alt sind oder mehr als 80.000 km Laufleistung aufweisen, muss der Katalysator zusätzlich getauscht werden.


Wie und wo können Förderanträge gestellt werden?

Mit einer Einbaubescheinigung der Werkstatt und der Eintragung in Fahrzeugpapiere durch die Zulassungsstelle können Anträge online bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) gestellt werden. Antragssteller ist immer der Fahrzeughalter, welcher auch die Förderung per Banküberweisung erhält.


Ist eine Abgasuntersuchung (AU) erforderlich?

Nein. Weder vor noch nach Einbau eines Filters ist eine zusätzliche Abgasuntersuchung erforderlich. Die AU ist erst zu dem in den Fahrzeugpapieren ausgewiesenen Datum durchzuführen.


Wie wirkt sich der Filter auf den Dieselverbrauch / Fahrzeugleistung aus?

Der Einbau eines Diesel-Partikelfilters hat keine messbare Leistungsminderung, da bei normalem Fachverhalten nur ein geringer Abgasgegendruck entsteht. Gleiches gilt für den Verbrauch.


Kann sich der Filter zusetzten?

Nein. Bei einer Abgastemperatur von zirka 200 Grad startet die Regeneration (Reinigung) des Filters. Dabei werden die Rußpartikel oxidiert und abgebaut. Durch diesen sich ständig wiederholenden chemischen Prozess regeneriert sich der Filter kontinuierlich von selbst.




Informationen :

1. Ab welchem Zeitpunkt kann ich die Rußfilterförderung bekommen:
Der Einbau wird rückwirkend ab 01. Januar 2006 gefördert. Vor diesem Zeitpunkt waren auch noch keine Rußfilter, die nach der Anlage XXVI (zu § 47 Abs. 3a) geprüft sind, erhältlich.
Generell wurden Nachrüstungen vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2009 gefördert, es gibt aber auch Neuauflagen (siehe hierzu Punkt 10 und Punkt 11). Beim Wechsel des Fahrzeughalters kann der neue Eigentümer eine noch nicht abgelaufene Steuerbefreiung übernehmen

2. Wer erhält die Steuerbefreiung:
Mit Rußfilter nachgerüstete Diesel-PKW werden künftig steuerlich gefördert.
Wer seit 1. Januar 2006 einen Rußfilter nachgerüstet hat oder dies noch bis Ende 2009 tut, bekommt die staatliche Förderung. Voraussetzung: Das Auto muss bis spätestens 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen worden sein.
Fahrzeughalter, die ihr Dieselfahrzeug (Erstzulassung vor dem 1. Januar 2007) bereits im Jahr 2006 nachgerüstet haben, erhalten die Steuerbefreiung rückwirkend. Die Halter bekommen die volle Steuerbefreiung allerdings frühestens ab 1. April 2007.

Die Steuerbefreiung wird erst gewährt, wenn die KFZ-Zulassungsstelle die technische Nachrüstung festgestellt hat. Sie gilt so lange, bis der Betrag von 330 Euro erreicht ist.

3. Was ist zu tun, um die Russfilterföderung zu bekommen:
Sobald der Einbau des entsprechendem Rußfilter durch eine AU-berechtigte Werkstatt vorgenommen wurde, erhält man eine Einbaubescheinigung. Mit dieser Bescheinigung geht man dann zur Kfz-Zulassungsstelle und lässt hier die Eintragung des Rußfilters vornehmen. Die Kfz-Zulassungsstelle gibt dann die technische Änderung an das Finanzamt weiter. Von dem Finanzamt erhalten Sie die entsprechende Steuergutschrift.

4. Wer wird bestraft:
Alle nicht nachgerüstete Pkw mit Dieselmotor und erstmaliger Zulassung bis zum 31 . Dezember 2006 sowie Neufahrzeuge, die nicht den künftigen Euro-5-Partikelgrenzwert von 5 Mikrogramm pro Kilometer einhalten, werden bestraft. Sie müssen ab 1. April 2007 vier Jahre lang - also bis März 2011 - eine zusätzliche Steuer zahlen. Diese beträgt jährlich 1,20 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum des Fahrzeugs. Wer also ein Auto mit einem 2-Liter-Motor fährt, muss dann 24 Euro im Jahr zusätzlich Autosteuer zahlen.

5. Lohnt sich die Umrüstung:
Wenn man von den reinen Kosten ausgeht, sicher nicht. Die Nachrüstung kostet in der Regel zwischen 500 und 1000 Euro. Diese ist weit mehr als die Rußfilterförderung von 330 Euro und die Strafsteuer. Dennoch könne die Nachrüstung sinnvoll sein.
- Der Wiederverkaufswert des Autos wird steigen
- Durch das in Kraft treten der Plakettenverordnung darf man in den
entsprechende Umweltzonen ohne Rußfilter nicht mehr fahren.

6. Seit 2012 fördert der Bund die Nachrüstung erneut:
Seit 2012 fördert der Bund die Filternachrüstung wieder für ein Jahr steuerlich. Die Neuauflage der Förderung garantiert Fahrern von PKW und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen einen steuerlichen Nachlass in Höhe von 330 Euro oder 260 Euro, je nach Rußfilter-Einbau und Antragstellung

7. Auch 2013 / 2014 gibt es wieder einen Zuschuss vom Staat:
Die Filterförderung für ungefilterte Dieselfahrzeuge in Höhe von 330 Euro oder 260 Euro gibt es auch 2013 und 2014. Damit Sie die Barprämie in Höhe von 330 Euro erhalten, mussten Sie Ihr Fahrzeug bis Ende 2012 nachgerüstet haben und bis 15.02.2013 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Förderantrag gestellt haben. Wenn Sie den Partikelfilter 2013 einbauen ließen und bis zum 15.02.2014 die Unterstützung beantragten, erhielten Sie 260 Euro. Der Fördertopf für die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern ist leer. Die im Rahmen des staatlichen Förderprogramms bereitgestellten 30 Millionen Euro sind vollständig aufgebraucht.

8. Ab 2015 gibt es erneut einen Zuschuss vom Saat:
Fahrer von älteren Dieselautos und leichten Nutzfahrzeugen erhalten ab 2015 vom Staat wieder einen Zuschuss für die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters. Im Haushaltsplan des Bundesumweltministeriums stehen für die erneute Förderung 30 Millionen Euro zur Verfügung. Unklar ist noch, der genaue Zeitpunkt, da noch keine Rahmenbedingungen beschlossen worden sind. Sobald uns Einzelheiten vorliegen, werden wir diese selbstverständlich sofort veröffentlichen.


Partikelminderungssysteme

Die Förderung von Nachrüstungen von Dieselfahrzeugen mit einem Rußpartikelfilter wird 2015 fortgesetzt. Weitere Einzelheiten sind dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) noch nicht bekannt.

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 511
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn

Telefon: +49 6196 908-471
Rußpartikelförderrung ab 2015